Ich muss gleich zur Arbeit düsen, aber mir fiel gerade etwas ein, was ich fast vergessen hatte. Das Universum/Gott gibt mir nur so viel, das ich bewältigen kann. Also, auch wenn ich meine, es wird mir zuviel, jemand anderer weiß es besser. Das heißt, ich konzentriere mich heute darauf, mein Vertrauen zu stärken und errinere mich daran, dass ich das sehr wohl schaffen werde.
Es muss nicht alles heute geregelt werden und es darf ganz viel in der Schwebe sein. Stück für Stück erledige ich Dinge, dann wird diese Wolke immer kleiner. Irgendwann wird dann die Sonne durchscheinen — bis die nächste Regenwolke durchzieht.
…danke für deine lieben gedanken!und dein positives denken! tut gut! bussi
Gern geschehen! Ich teil es auch deshalb mit — in der Hoffnung, dass sonst jemand etwas damit anfangen kann! Alles Liebe!
Ich komme über die Suchphrase zu dir, über die du schon 2 Post geschrieben hast. Deine Gedanken und Erzählungen beruhigen mich. Ich habe es lange geschafft, wie du es nennst, abstinent zu sein. Ich glaube auch, dass ich es wieder schaffen kann, dank dem was du schreibst.
Es klingt für mich wie die Wahrheit, die ich immer vergesse, wenn eine schlechte Zeit über mich hereinbricht!
Danke dir.
Siehst du? Dann hat es sich schon deshalb gelohnt, dass ich eine „schlechte“ Zeit habe, wenn ich dir dabei etwas Hoffnung geben kann. Ganz sicher schaffst du es wieder. Die schlechten Zeiten kommen und gehen. Wenn du dich darauf einstellst, geht es wirklich etwas leichter. Das Schlimmste ist, wenn wir glauben, es wird für immer so schlimm sein. Ich kenne das von mir — dann gebe ich auf und resigniere. Aber so ist es nicht — es geht wirklich vorbei! Und diesmal ist es für mich viel schneller gegangen. Heute spüre ich schon eine Leichtigkeit und frage mich, ob es deshalb ist, weil ich mich auf das Düstere eingestellt habe und es akzeptiert habe. Dadurch verliert es schon an Kraft. Heute bin ich fast beschwingt! Und ich war auf mindestens 6 Wochen trübsal eingestellt! Na so was! Alles Liebe!
Ich hoffe, dass ich nicht immer andere brauche, die gute Einsichten für mich gewinnen, aber manchmal kommt einfach Nichts mehr aus einem selbst. Dann ist es gut, wenn man solche Menschen wie dich findet, die nicht in ihrem Schmerz vergehen, sonders anderen zu helfen versuchen. Ich habe das Gefühl, dass mein Trübsal auch erstmal vertrieben ist…
Nochmal danke.
Du brauchst was du brauchst, und das ist kein Zeichen von Schwäche. Wir starken, einsamen Kämpferinnen müssen lernen, Hilfe zu finden und sie anzunehmen. Dazu ist sie da. Wir müssen nicht alles alleine bewältigen.
Heute gebe ich mein erstes Seminar. Ich hatte vor, es alleine zu machen, aber durch Zufall hat es sich ergeben, dass ich es mit einem Kollegen mache. Ich bin SO froh! Es ist eine neue Erfahrung, und eine unheimliche Erleichterung, wenn eine schwere Aufgabe gemeinsam getragen wird.
Denk daran, die Bulimie ist ein Bewältigungsmechanismus für eine unerträgliche Situation. Die Situation bzw. Lebensumstände has du nicht erzeugt, doch muss du damit fertig werden. Es steht dir zu, Unterstützung zu bekommen! Alles Liebe!