Ich bekam eine Email von einem Bekannten, der meinen Blog liest, der meinte: Im Selbstvertrauen liegt der Schlüssel. Gestern bekam ich auch ein paar Kommentare, die das bestätigen. Während ich über Leute, die mich inspirieren, schrieb, fiel mir auf, dass Selbstvertrauen die Basis ihres Erfolgs ist. Wenn ich mir vorstelle, meine Lieblingssängerin hätte nicht an sich geglaubt? Da hätte ich meine Adoleszenz wahrscheinlich nicht überlebt. Das meine ich im Ernst.
Ich bekam den Rat, andere Worte zu vergessen und mich auf Selbstvertrauen zu konzentrieren. Oder Selbstbewusstsein, wie eine andere meinte, wäre auch ein passender Begriff: Bewusst zu sein über sich selbst, sich realistisch einschätzen zu können.
Große Veränderung passiert nicht in zwei Tagen. Also konzentriere ich mich auf Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Ich werde auf meine Körpersprache achten, meine Sprache, meine Haltung und meine Gedanken. Das Stück Papier stecke ich auch wieder in die Tasche, als spürbare Erinnerung, falls ich schwanken sollte. Dann kann ich es anfassen, tief ein- und ausatmen, und kurz still sein, bis ich mich wieder gefasst habe. Es ist wahr. Selbstvertrauen ist die Basis, auf der alle anderen Eigenschaften gedeihen können.
Heute bekam ich ein paar Komplimente und ich habe soeben beschlossen, sie als ehrlich gemeint anzunehmen. Sonst neige ich dazu zu meinen, sie sagen es nur um nett zu sein oder aus Mitleid. Aber: Sie haben keinen Grund zu lügen.
Ein anderer Gedanke: Als ich Gitarre spielen wollte, sagte mir mein Bruder, dass es ca. sechs Monate dauern würde, bis ich spielen kann (Grundakkorde zumindest). Das gab mir die Entschlossenheit, dran zu bleiben, obwohl es am Anfang wirklich mühsam war. Ich hatte Vertrauen, dass es irgendwann klappen würde, wenn ich nur weiter übte und nicht aufgab. Einst versuchte ich mit 14 Jahren Gitarre zu lernen, aber ich gab nach zwei Tagen auf, weil es zu schwierig war. Damals verwendete ich genau dieselben Akkord-Diagramme von dem Pete Seeger Liederbuch. Muss ich mehr dazu sagen?
Selbstvertrauen – aber auch Loslassen (in allen möglichen Bereichen) sind so sehr wichtig und gleichzeitig so schwer. Aber wir können ja jeden Tag auf’s Neue üben, üben, üben …
LG lola
Da hast du Recht! Üben, üben, üben…und wachsam sein. Dann merken wir hier und da, dass wir uns ein Stück weiterentwickelt haben und viel besser zurecht kommen! Alles Liebe!