Inzwischen hat sich etwas getan. Meine Kaffeemaschine war nur krank. Für weniger als €100 ließ sie sich reparieren und revitalisieren. Jetzt sieht sie fast wie neu aus. Wie schön es ist, wieder daheim einen Kaffee trinken zu können!
Was Arbeit betrifft, ich habe die neue Stelle bekommen. Darüber freue ich mich sehr. Ich bin optimistisch, freue mich auf die neue Herausforderung, und habe den Eindruck, dass ich wieder mit einem guten Team zusammenarbeiten werde.
Was mich fast am Meisten freut, ist die Tatsache, dass ich einfach weitermachen konnte, ohne zu grübeln. Ich blieb in Bewegung, hatte Vertrauen zum Universum, und war zuversichtlich, dass genau das Richtige kommen würde. So konnte ich die Nachricht, dass sie sich für mich entschieden hatten, mit Freude annehmen. Dennoch ist das Leben in der Zwischenzeit weiter gegangen.
Das zeigt mir, wie ausschlaggebend die Einstellung für das Gemüt ist. Auch wenn sich außen nichts ändert, wenn die innere Einstellung adaptiert wird, kann sich die Lage entspannen — oder gar verbessern!
Heute ging ich zum Mittag alleine essen — zum Inder um die Ecke. Sie haben ein ausgezeichnetes Büffet am Sonntag. Seit Wochen überlegte ich hinzugehen, war aber nicht so gut drauf. Es ist manchmal für mich eine Überwindung, alleine essen zu gehen. Die Stimmung muss einfach passen — wie heute.
Am Nachmittag treffe ich ein paar Freundinnen am Martinimarkt. Ich freue mich auf eine lustige Unterhaltung. Nach den vielen Terminen der letzten paar Wochen, ist es erfrischend, ein freies Wochenende zu haben und abschalten zu können.
Gestern habe ich fast den ganzen Tag nur gelesen. Heute früh war ich ausnahmsweise in der Kirche (berufsbedingt) und sang mit meinen Kollegen/Kleinten ein Lied. Das war schön. Ich bin zwar ein spiritueller Mensch, gehe aber selten in die Kirche. Obwohl, in Kirchen gehe ich schon gerne — wenn keiner dort ist. Sie sind so schön ruhig und irgendwie magisch. Da zünde ich gerne Kerzen an und denke in Ruhe nach.
Tja, ich bin gespannt — es kommt wieder ein neuer Abschnitt in meinem Leben. Die Umstellung diesmal wird nicht ganz so dramatisch sein — da ich in einem ähnlichen Bereich arbeiten werde. Es ist ähnlich dem Kinderkriegen. Die Umstellung von keinem zu einem Kind ist überwältigend. Ab dem zweiten Kind, läuft es einfach mit. So war letztes Jahr die Umstellung, wieder zu arbeiten größer, als jetzt die Arbeitsstelle zu wechseln.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag mit viel Ruhe, Zuversicht und Vertrauen! Hinter den Wolken scheint die Sonne!